Ikarashi Kazuto

IKARASHI KOI FARM

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Chisato Ikarashi Toshinobu Ikarashi

Chisato Ikarashi begann mit der Koi Zucht im Jahr 1963 er züchtet außergewöhnlich gute Go Sanke Varianten.
Seine ursprüngliche Showa Linie stammt von Kobayashi und Takeda.
Die Kobayashi Showa kaufte er vom Bruder Kobayashis, der Anwalt war und die Tiere seines Bruders nach dessen Tod betreute.
Die Takeda Showa kaufte er direkt bei Takeda in Hiroshima.
Das Muttertier seiner heutigen Showa Linie stammte aus einer sehr berühmten Generation von Sejurou Showa aus Junidaira.
Sejurou brachte vor Jahren eine Generation Showa hervor, die als Nisai sehr schmutzig und grau wirkten.
Diese Tiere, so befand Sejurou, musste er schnell verkaufen.
Der Senior der heutigen Narita Koi Farm erwarb die Tiere für nur sehr wenig Geld, denn auch er war der Meinung, daß diese Generation Showa nichts taugte.

 

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Narita veräußerte die Showa an Privatleute und diese waren in den folgenden Jahren sehr begeistert von der Wandlungsfähigkeit der Tiere und deren gutem Wachstum.
Einige dieser Showa konnte Narita zurückkaufen, und einen dieser Fische erwarb Ikarashi.
Dieser Showa ist das Original-Muttertier seiner Showa Linie.
Später verpaarte er diese Showa Linie mit einem Shiro Utsuri Weibchen von über einem Meter Größe. Einer dieser Nachkommen ist heute der wichtigste weibliche Zuchtfisch der Nagashima Koi Farm. Dieser Showa wurde von einem Privatmann namens Kaneko erworben und an Nagashima verkauft.
Dieser Sadazo Sanke war der Original-Mutterfisch der Ikarashi Koi Farm.
Er wurde mit einem Männchen der Matzunosuke Linie verpaart, das Ikarashi von der Yamamatsu Koi Farm kaufte.
Die hier im Bild zu sehende Tochter hat die gute Körperform der Matzunosuke Linie angenommen und besitzt zugleich die gute Hi und Sumi Qualität der Sadazo Linie.

 

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Die Kohaku Linie der Ikarashi Koi Farm stammt von einem Kohaku ab, der erst über Umwege zur Ikarashi Koi Farm fand.
Dieser Kohaku schwamm im Privatteich eines Arztes, der seine Koi sehr unzureichend pflegte.
Alle Tiere machten einen abgemagerten, sehr heruntergekommenen Eindruck.
Nur ein Kohaku Weibchen schien sich den widrigen Bedingungen standhaft zu wiedersetzen.
Diesen Koi wollte der Arzt Herrn Maeda von der Momotaro Koi Farm aus Okayama zur Verfügung stellen.
Herr Maeda wollte den Koi nicht so recht annehmen, den Arzt beleidigen wollte er jedoch auch nicht.
So brachte er den Kohaku zur Isuka Koi Farm nach Shimane.
In dieser Zeit war die Lochkrankheit in der Shimane Region weit verbreitet, auch
der Kohaku erkrankte und konnte sich auch hier nicht richtig entwickeln.
Maeda brachte das Kohaku Weibchen zu Ikarashi, der sich in Mushigame um den Koi kümmern sollte.
Bei Ikarashi entwickelte sich das Weibchen so gut, dass dieser sich entschloß, den Kohaku zu kaufen.
1990 gewann der Fisch den Grand Champion der Nogyosai Niigata.

 

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Viele Koi Enthusiasten boten Ikarashi hohe Geldsummen, um den Kohaku zu erwerben.
Doch dieser behielt das Weibchen und züchtete 15 Jahre lang mit dem Fisch.
Leider verlor Ikarashi auch dieses Weibchen beim Erdbeben 2004.
Von seinen 60 Zuchtfischen, die alle über 80 Zentimeter groß waren, konnte Ikarashi nur acht Koi retten.
Sein heutiges Kohaku Zuchtweibchen erwarb er von einem Privatmann, der diesen Kohaku zur weiteren Aufzucht nach Mushigame gebracht hatte.
Auch dieser Koi entwickelte sich bei Ikarashi sehr prächtig und Ikarashi wollte diesen Koi nach dem Abfischen im Herbst dem Kunden abkaufen.
Doch dieser ließ nicht mit sich reden.
Er brachte den Kohaku in seinen heimischen Zierteich und lehnte jedes Angebot ab.
Doch Chisato blieb eisern, er telefonierte jeden Tag mit dem Eigentümer bis dieser schließlich einwilligte.
Chisata Ikarashi bezahlte die vereinbarte Summe und der Kunde durfte sich noch obendrein einen Koi seiner Wahl von den Zuchtfischen Ikarashis aussuchen.
Heute verfügt die Ikarashi Koi Farm über 20.000 Quadratmeter Zuchtgebiet, vor dem Erdbeben waren es 60.000 Quadratmeter.

 

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Von den Mudponds der Farm gingen 85 Teiche verloren.
Drei dieser Teiche hatten in ihrer Herstellung 25 Millionen Yen gekostet.
Ikarashi musste viele neue Teiche hinzupachten oder kaufen, diese sind jedoch in ganz Niigata verteilt. 
Wenn er alle Teiche mit Futter versorgen will, muß er im Sommer über 400 Kilometer weit fahren.
Das Problem der Wiederherstellung seiner alten Teiche liegt nicht am Grad der Zerstörung.
Vielmehr muss Ikarashi warten bis die vielen kleinen Straßen in Niigata wieder hergestellt sind, die zu den Teichen führen, um Bagger und schweres Gerät vor Ort zu bringen.
Das Erdbeben ist heute im Frühjahr 2006 neunzehn Monate her.
Alle arbeiten eifrig an der Wiederherstellung der Infrastrukturen, doch mit dem Ausbau der kleinen Wege und Straßen ist erst bis Ende 2008 zu rechnen.
Ikarashi züchtet heute mit je einer Verpaarung Go Sanke sowie einer Verpaarung Goshiki.
Vor dem Erdbeben waren es acht Verpaarungen, zwei Paar je Go-Sanke, zusätzlich ein Shiro Utsuri und Goshiki.
Bei der Auswahl seiner Zuchtfische setzt Ikarashi besonders auf große, ausgewachsene Männchen, während die meisten anderen Koi Züchter kleinere, zwei bis dreijährige Zuchtmännchen verpaaren.
Ikarashi verwendet sehr viel ältere, ausgewachsene Männchen, bei denen noch immer eine gute Hautqualität zu finden ist.
Er ist der Meinung, daß großwüchsige Männchen, die ihre Qualität lange beibehalten haben, auch Jungfische produzieren, die ihre Qualität lange bewahren können.
Die Kunden der Ikarashi Koi Farm sollen einen ausgezeichneten Koi erwerben, an dem sie sich über viele Jahre erfreuen können.

 

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