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AKTION
GRATIS TEICHCHECK MIT WASSERPROBE!
Im Umkreis von 50 Km überprüfen wir Ihre Teichanlage und Filtersysteme auf evtl. Winterschäden inklusive einer Gratis Wasseranalyse.
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FRAGEN UND ANTWORTEN
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So entsteht hartes Wasser
So entsteht saures bzw. alkalisches Wasser
So entsteht Ammonium/Ammoniak, Nitrit, Nitrat und Phosphat
Der Stickstoffkreislauf
Der Sauerstoff
Die Temperatur
Die Koifütterung
Algenbekämpfung und Kontrolle mit Tripond
Der Gartenteich im Winter
Welcher Filter ist der richtige?
UVC Wasserklärer
AquaLogistik GFK Filtersysteme
Reibungsverluste in Rohr und Schlauchleitungen
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Ideale Wasserwerte:
Die unkontrollierte Vermehrung von Algen im Gartenteich und Fischkrankheiten sind fast immer eine Folge ungünstiger Wasserverhältnisse.
Eine regelmäßige, vorbeugende Überwachung der wichtigsten wasserchemischen Werte ist deshalb besonders wichtig.
Temperatur
Ideal: maximal 25 °C
zu hohe Temperatur:
Hohe Springbrunnenfontäne installieren und vor allem nachts laufen lassen. Bei sehr kleinen Teichen an heißen Tagen Sonnenschirm aufstellen.
GH Gesamthärte
Ideal: 6 - 16 °dGH
zu hohe Gesamthärte:
Teilwasserwechsel mit weichem Wasser
zu wenig Gesamthärte:
Zugabe von sera pond bio balance
Einfach messen mit sera gH-Test
KH Karbonathärte
Ideal: 5 - 10 °dKH
zu hohe Karbonathärte:
Teilwasserwechsel mit weichem Wasser
sera pH-minus
zu wenig Karbonathärte:
sera pond bio balance zugeben
Teilwasserwechsel mit härterem Wasser
Einfach messen mit sera kH-Test
pH-Wert
Ideal: 6,5 - 7,5
für die meisten Fische hohe pH-Werte fördern Algenwachstum
zu hoher pH-Wert:
Teilwasserwechsel mit saurerem Wasser
sera pH-minus
zu niedriger pH-Wert:
Teilwasserwechsel mit alkalischerem Wasser,sofern keine Ammoniumbelastung vorliegt
sera pond bio balance
Einfach messen mit sera pH-Test
NH4/NH3 Ammonium/Ammoniak
Ideal: 0,0 mg/l
ab 0,02 mg/l gefährlich (abhängig vom pH-Wert)
Teilwasserwechsel (pH-Wert messen)
Absenkung des pH-Wertes mit sera pH-minus unter 7, sofern die Fische dies vertragen
sera KOI BIOCLEAR zugeben
Filterkontrolle
Fischbesatz reduzieren
Sparsam füttern
Mehr Pflanzen einsetzen
Einfach messen mit sera Ammonium / Ammoniak Test
NO2 Nitrit
Ideal: 0,0 mg/l
0,3 - 0,9 mg/l NO2 (entspricht 0,1 - 0,3 mg/l NO2-N) Wasserbelastung
sera KOI BIOCLEAR zugeben
Filterkontrolle
Sparsam füttern
Prüfen, ob ein Fisch fehlt
Teilwasserwechsel
ab 0,9 mg/l NO2 (entspricht 0,3 mg/l NO2-N) Gefährdung der Fische (starke Wasserbelastung)
Teilwasserwechsel durchführen, weiter wie oben verfahren
ab 3,3 mg/l NO2 (entspricht 1,0 mg/l NO2 -N)
30 % Wasser sofort wechseln, ggf. mehrfach in Abständen von je einem Tag
Einfach messen mit sera Nitrit-Test
NO3 Nitrat
Ideal: maximal 20 mg/l
hoher Nitratwert:
sera KOI BIOCLEAR und sera KOI PROTECT zugeben
Schnell wachsende Pflanzen einsetzen
Sparsam füttern
über 100 mg/l
30 % Wasser sofort wechseln,
weiter wie oben verfahren
Bereits Nitratkonzentrationen ab 50 mg/l sind schädlich für die Fische (besonders Jungfische) und fördern außerdem das Algenwachstum.
Einfach messen mit sera Nitrat-Test
Fe Eisen
Ideal: 0,5 - 1,0 mg/l
hoher Eisenwert:
Teilwasserwechsel
zu niedriger Eisenwert:
Mit sera pond florena® und sera pond florenette® T düngen
(Hinweis: Durch die langsame Freisetzung der Wirkstoffe aus
sera pond florenette® T, die zudem direkt von den Wurzeln aufgenommen werden, können Düngetabletten nicht mit Eisen-Tests kontrolliert werden.)
Einfach messen mit sera Fe-Test
O2 Sauerstoff
Ideal: über 4 mg/l:
ausreichend Sauerstoff vorhanden
zu wenig Sauerstoff:
Schnelle Erhöhung mit sera O2 plus
Wasser belüften
Ursache ermitteln und beseitigen
Einfach messen mit sera Sauerstoff-Test
Cu Kupfer
Ideal: 0,0 mg/l
über 1,0 mg/l: für alle Lebewesen
im Gartenteich tödlich (schädliches Schwermetall)
zu hoher Kupferwert:
sera KOI BIOCLEAR und sera pond aquteich bzw.
sera KOI PROTECT zugeben
Teilwasserwechsel
Einfach messen mit sera Cu-Test
Cl Chlor
Ideal:unter 0,02 mg/l
zu hoher Chlorwert:
sera KOI BIOCLEAR und sera KOI PROTECT zugeben
sera toxivec® zugeben
Wasser kräftig belüften
Einfach messen mit sera Chlor-Test
PO4 - Phosphat
Ideal: max. 1 mg/l
zu hoher Phosphatwert:
Wasser wechseln (10 - 30 %) und sera aquteich bzw. sera KOI PROTECT und sera KOI BIOCLEAR zugeben o Schnellwüchsige Pflanzen einsetzen
sera phosvec zugeben
Sparsam füttern
Fischbesatz reduzieren
Einfach messen mit sera Phosphat-Test
So entsteht hartes Wasser
1-Regen
2-minaralreiche Erde
3-Grundwasser
hohe Gesamthärte
hohe Karbonhärte
Wenn Regen in kalkhaltigen Gesteinsböden und mineralreicher Erde versickert, löst das Regenwasser
Calcium + Magnesium = Gesamthärte (GH)
und
Carbonat + Hydrogencarbonat = Karbonathärte (KH)
Der Idealwert für die Pflege von Teichfischen liegt bei 10 - 12 °dGH und 5 - 10 °dKH.
So entsteht saures bzw. alkalisches Wasser

1-Regen
2-torfhaltiger Boden
3-Grundwasser
4-pH 5 schwach sauer
5-pH-Wert fällt
6-pH 3 sauer
Das Maß dafür, wie sauer oder alkalisch Wasser reagiert, nennt man pH-Wert. Je saurer das Wasser ist, desto niedriger liegt der pH-Wert. Umgekehrt steigt der pH-Wert um so höher, je alkalischer das Wasser ist. Die pH-Wert-Skala reicht von 0 (stark sauer) bis 14 (stark alkalisch). Neutrales Wasser hat einen pH-Wert von 7. Der pH-Wert des Leitungs-wassers wird von Ihrem Wasserwerk bei der Trinkwasseraufbereitung eingestellt.
Normalerweise besitzt Leitungswasser einen schwach alkalischen pH-Wert (7,5 - 8,5), weil saures Wasser die Leitungsrohre angreifen würde.
1-Regen
2-kalkhaltiger Boden
3-Grundwasser
4-pH 5 schwach sauer
5-pH-Wert steigt
6-pH 9 schwach alkalisch
Der pH-Wert des Regenwassers liegt meist bei pH-Werten unter 5, oft bis zu 3,5 - also im deutlich sauren Bereich. Fließt das Regenwasser durch torfhaltigen Boden, werden zusätzlich zur bereits vorhandenen Säure noch Huminsäuren gelöst. Das Brunnenwasser reagiert dann deutlich sauer. Fließt das Regenwasser hingegen durch stark kalkhaltigen Boden, werden die Säuren gebunden; das Wasser ist anschließend hart und alkalisch.
Ein zu niedriger pH-Wert (zu viele Säuren) ist für Fische und Pflanzen ebenso schädlich wie ein zu hoher pH-Wert (zu viele Basen). Bedenken Sie bitte: Bei starken Regenfällen (ab ca. 15 Minuten) gelangen selbst in ländlichen Gegenden große Mengen saures Wasser mit einem pH-Wert bis herab zu 3,5 in den Teich. Um die Fische vor den schädlichen Auswirkungen des sauren Regens zu schützen, sollte daher das Teichwasser bei starken Regenfällen mit sera KOI PROTECT bzw. sera pond aquteich, ggf. auch mit sera pH-plus, aufbereitet werden. Denken Sie in diesem Zusammenhang bitte nochmals daran, regelmäßig die Karbonathärte zu kontrollieren und bei Bedarf zu erhöhen.
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So entsteht Ammonium/Ammoniak, Nitrit, Nitrat und Phosphat
Bakterien sorgen im Teich für den Abbau der Ausscheidungs- und Abfallstoffe. Wird dieser Schadstoffabbau gestört, reichern sich schädliche Substanzen im Wasser an. Ammoniak und Nitrit sind für die Fische sehr giftig; Nitrat fördert das Wachstum unerwünschter Algen.
Je nach pH-Wert, bilden sich ungiftiges Ammonium bzw. giftiges Ammoniak. Bei einem pH-Wert unter 7 bildet sich ausschließlich Ammonium, bei höheren
pH-Werten in zunehmendem Maß auch Ammoniak.
Der Stickstoffkreislauf
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Der Sauerstoff
Koi benötigen mehr Sauerstoff als z.B. Goldfische. Deshalb muss speziell bei Koiteichen auf einige Aspekte besonders geachtet werden:
Der Teich sollte so angelegt sein, dass möglichst keine Blätter bzw. Nadeln hineinfallen können. Verrottende Pflanzenteile verbrauchen viel
Sauerstoff, der den Fischen dann fehlt. Bei hohen Temperaturen ist der Sauerstoffgehalt des Wassers niedriger als bei kühlerem Wasser, gleichzeitig verbrauchen die Koi zur Verdauung aber mehr Sauerstoff.
Der Teich sollte nicht überbesetzt werden. Setzen Sie zunächst nur wenige Fische ein, und berücksichtigen Sie die zu erwartende Endgröße der Koi.
Füttern Sie sparsam. Nicht gefressenes Futter belastet das Wasser und fördert das Algenwachstum.
Wir empfehlen, den Sauerstoffgehalt regelmäßig mit dem sera Sauerstoff-Test zu überprüfen, um eventuelle Probleme sofort zu erkennen. Als Sofortmaßnahme bei Sauerstoffmangel wird sera O2 plus angewendet. Selbstverständlich sollten zusätzlich oben genannte Ursachen überprüft und behoben werden.
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Die Temperatur
Koi benötigen im Vergleich zur Wildform des Karpfens etwas wärmeres Wasser, um aktiv und munter zu bleiben.
Ideal sind Wassertemperaturen zwischen 18 und 25 °C. Viele Koiteiche sind daher beheizt und haben auch im Winter eine Wassertemperatur von etwa 20°C.
Koi können selbstverständlich auch in unbeheizten Teichen gepflegt werden. In diesem Fall halten die Fische vom Spätherbst bis zum Frühjahr auf dem Grund des Teiches Winterruhe.
Sowie die Wassertemperatur im Frühjahr 8 °C übersteigt, wird mit der regelmäßigen Fütterung begonnen.
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Die Koifütterung
Frühjahr
Nach der langen Winterruhe sind die Koi noch schwach und müssen unbedingt mit energiereichem, leichtverdaulichem Futter gefüttert werden. Hier sind sera KOI SPIRULINA und sera KOI ROYAL® ideal. Jungkoi erhalten sera KOI JUNIOR oder sera KOI ROYAL® MINI. Zur Unterstützung der Vitaminversorgung wird sera KOI MULTIVITAMIN auf das Futter geträufelt.
Wenn die Wassertemperatur im Laufe des Frühjahres ansteigt, empfehlen wir Ihnen die abwechselnde Fütterung mit sera KOI SPIRULINA, sera KOI ROYAL® und sera KOI COLOR.
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Sommer
In warmen Sommern, wenn die Wassertemperatur über 25 °C steigt, wird mehrmals täglich sehr sparsam gefüttert. Ideal sind hierfür sera KOI ROYAL® und sera KOI COLOR.
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Herbst
Wenn im Herbst die Wassertemperatur wieder sinkt, ist es an der Zeit, die Fische auf die Winterruhe vorzubereiten. Durch Füttern mit sera KOI SPIRULINA, sera KOI ROYAL® und Anwenden von sera KOI MULTIVITAMIN helfen Sie Ihren Koi, genügend Reserven für den langen Winter zu bilden.
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Winter
Wenn die Wassertemperatur unter 8 °C sinkt, sollte auf keinen Fall mehr gefüttert werden, auch wenn die Koi noch fressen. Bei diesen niedrigen Wassertemperaturen wird das Futter nicht mehr verdaut, bleibt im Verdauungstrakt liegen und kann die Fische schädigen. In beheizten Teichen müssen die Fische natürlich während des ganzen Jahres gefüttert werden.
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Algenbekämpfung und Kontrolle mit Tripond!
Algenkontrolle mit Tripond!
Die warme Witterung führt derzeit zu starkem Wachstum von Faden- Schleim- und Schwebealgen. Teichbesitzer mit hoher Nährstoffkonzentration (Stickstoff und Phosphat) im Wasser müssen jetzt reagieren.
Gegen Algen empfehlen wir Tripond Peroxyd und Tripond Phosphat Minus.
Direkte Fadenalgenbekämpfung und nachhaltiger Phosphatentzug!
Wie funktioniert der Phosphatbinder in der Praxis?
Der Tripond Phosphatbinder entzieht über mehrere Wochen nachhaltig unerwünschtes Phosphat aus dem Wasserkreislauf.
Phosphat ist einer der Hauptauslöser für Algenwachstum in Garten- und Schwimmteichen. Natürliche Phosphatwerte liegen bei <0,1 mg/l, in Koiteichen finden wir häufig leicht erhöhte Werte um ca. 0,5 - 1mg/l. Übermäßige Fütterung, schlechte Filterung und die Verwendung von ungeeignetem Wasser mit überhöhten Phosphatwerten (Brunnen- und Leitungswasser) reichern diesen Nährstoff im Teich an. Speziell Fadenalgen bilden in Folge dicke unerwünschte Algenposter und haben schon so manchen Teichbesitzer an den Rand der Verzweiflung getrieben.
Um Algenwachstum zu unterbinden ist ein niedriger Phosphatwert zwingend erforderlich. Dieses erfolgt über spezielle Phosphatbinder und Teichpflanzen, die ebenfalls große Phosphatmengen dem Wasser entziehen. Häufig sterben Fadenalgen schockartig nach dem Einsatz des Phosphatbinders ab. Generell wird das Wachstum der Algen durch Nährstoffentzug unterbunden. Es ist möglich, dass Fadenalgen noch eine gewisse Zeit ausdauern, um dann ein paar Wochen nach Zugabe des Phosphatbinders abzusterben.
Um die Zersetzung, speziell von Fadenalgen, sofort zu erreichen empfehlen wir den Einsatz von Tripond Peroxyd.
Das sauerstoffaktive Pulver wird über die Algen gestreut. Diese werden sofort durch "Aktivsauerstoff" zersetzt. Die dadurch freiwerdenden Phosphate lassen sich nachhaltig mit dem Tripond-Phosphat Minus entfernen. So haben Sie Algen im Teich unter Kontrolle ohne mit giftigen Chemikalien die Biologie zu zerstören.
1 kg Tripond Phosphat Minus bindet 150g reines Phosphat.
Die Bindekapazität pro Tag beträgt je Kilo max. 4,6g, die Wirkzeit des Phosphatbinders arbeitet nachhaltig bis zu 6 Wochen. So werden auch Phosphate die aus dem Leitungs- oder Brunnenwasser in den Teich gelangen, lang anhaltend entfernt! Das bedeutet in der Praxis dass bei sehr hohen P-Werten (>5 mg) im Teichwasser 2-3 Tage nach einer Anwendung zwar gesunken ist, aber noch nicht vollständig ausgefällt wurde. Das geschieht in den darauf folgenden Tagen kontinuierlich bis die Bindekapazität erschöpft ist.
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Der Gartenteich im Winter - Vorbereitungen für die kalte Winterzeit
In der kalten Herbst/Winterzeit legen die Tiere und Pflanzen im Gartenteich
eine Ruhephase ein. Die sinkenden Temperaturen im Wasser leiten die
Winterruhe ein. Damit die Teichbewohner den Winter ohne Schaden überstehen,
sollten Sie ein paar Vorkehrungen treffen, die eine gute Wasserqualität über
den Winter gewährleisten.
1. Kontrollieren Sie die Wasserqualität
Nur optimale Wasserbedingungen gewährleisten eine gesunde und verlustfreie
Überwinterung Ihrer Fische und anderen Teichbewohner. Schlechte Wasserwerte
führen zu Fischkrankheiten, Tierverlusten und übermäßigen Algen im Frühling.
Unsere Wassertests eignen sich hervorragend zur Messung der wichtigsten
Parameter im Teich.
Optimale Wasserwerte im Gartenteich:
2. Entfernen überschüssiger Biomasse
Absterbende Algen, Pflanzenreste und Blätter lagern sich auf dem Bodengrund
ab und verfaulen dort. Dabei wird lebensnotwendiger Sauerstoff verbraucht.
Entfernen Sie mit einem robusten Kescher möglichst viele dieser
Sauerstoff-Zehrer, bevor eine Eisdecke im Winter den Teich überzieht.
Insbesondere im Herbst führt der Laubfall zu einer starken Verschmutzung des
Teiches.
3. Schutz vor Laubeinfall mit einem Teichabdecknetz
Das Abdecken des Teiches verhindert, dass Blätter in den Teich gelangen.
Unsere Abdecknetze sind aus robustem, witterungsbeständigem Kunststoff
hergestellt und halten zuverlässig herab fallendes Laub aus dem Teich fern.
Mittels Erdspießen lässt sich das Teichnetz am Rand verankern. Die Netze sind
in verschiedenen Größen erhältlich und können auch miteinander verbunden
werden. So lassen sich auch große Teiche wirkungsvoll abdecken.
Tipp!
Ein Oberflächenskimmer, der mit der Filteranlage verbunden ist, saugt
kontinuierlich auf der Wasseroberfläche treibende Blätter, Blütenpollen,
Insekten und andere Verschmutzungen ab. Mit einem Skimmer im System haben
Sie immer eine saubere und klare Wasseroberfläche.
4. UV Lampe aus dem Kreislauf entfernen
Die UV-Lampe ist ein frostempfindliches Gerät. Das zerbrechliche Quarzglas
kann bei geringsten Ansammlungen von Feuchtigkeit im Winter durch
Frosteinwirkung zerstört werden. Daher ist es ratsam die UV-Lampe im Winter
trocken einzulagern. Reinigen Sie Quarzglas und das Innenleben der UV-Lampe
gründlich und tauschen die UV-Lampe vor Inbetriebnahme im Frühling aus. Auch
wenn die Lampe noch brennt so strahlt diese keine ausreichende UVC Spektren
mehr ab, um trübes Wasser zu beseitigen.
5. Der Filter im Winter
Pumpe und Filteranlage sind vor der Winterruhe gründlich zu reinigen. Die
Reinigung darf nur mit sauberem TEICH- Wasser ohne irgendwelche giftigen
Reinigungsmittel vorgenommen werden. In der Erde versenkte Filtersysteme mit
guter Isolierung können im Winter weiterbetrieben werden. Es besteht aber
immer die Gefahr von Frostschäden. Insbesondere Rohrleitungen sind hier
gefährdet! Daher ist bei starkem Frost die gesamte Filterung abzuschalten
und alle Leitungen zu entleeren!
Tipp!
Eisfrei halten mit unserer ISOLIER- SCHWIMMFOLIE, lichtdurchlässig,
UV- beständig, lebensmittelecht, einfach auf den Teich legen und zuschneiden.
Mit einem Eisfreihalter dafür sorgen, dass der Gasaustausch gewährleistet ist.
6. Installieren Sie eine Sauerstoffversorgung.
Ein kleiner Luftkompressor, am besten in einem trockenen Kellerraum
aufgestellt versorgt den Gartenteich im Winter mit Sauerstoff. Wird die
Teichoberfläche noch mit einem AquaLogistik-Eisfreihalter aus Styropor
abgedeckt so brauchen wir uns über die Sauerstoffversorgung im Winter keine
Sorgen mehr machen.
7. Kontrolle der Wassertemperatur
Mit einem Schwimmthermometer haben Sie immer die aktuellen Temperaturen im
Überblick. Gerade in Hinblick auf die Fütterung sollte immer eine Kontrolle
der Wassertemperatur erfolgen. Unterhalb von 8°C sollten Sie nur noch in
geringem Umfang füttern. Je kälter das Wasser desto weniger füttern, das der
Stoffwechsel der Fische bei Kälte erheblich reduziert ist.
8. Teichbeheizung im Winter
Als echter Koiliebhaber wollen Sie Ihren Fischen nur die besten
Umweltbedingungen bieten und sorgen für eine Minimum-Temperatur von 8°C im
Teich. Dann sind die Fische schon in der Winterruhe fressen aber minimal und
kommen durch die verbesserte Kondition gesünder durch den Winter. Weiterhin
bleibt durch die Beheizung die gesamte Filterung im Winter in Betrieb. So
sind die Bakterien im Filter weiterhin aktiv und leistungsstark im Frühling.
Es stehen verschiedenen Möglichkeiten zur Beheizung von Teichen zur
Verfügung. Einfache Schego Teichheizer mit Titan Heizrohren geben mit einer
maximalen Leistung von 600 W nur geringe Wärmemengen ins Wasser ab. Das
reicht aber zur Schaffung von eisfreien Zonen in der Regel aus. Ein
zusätzlicher Schego Frostwächter schaltet den Heizstab an wärmeren Tagen ab.
Wenn Sie eine höhere Wassertemperatur von ca. 8 °C wünschen und die Fische
den ganzen Winter hindurch pflegen möchten, kann ein Wärmetauscher Kompakt
Junior Wärmeblock der an die Hausheizanlage angeschlossen ist oder ein
Wärmetauscher EWT-Titan mit Strom eingesetzt werden. In diesem Fall ist aber
unbedingt zur Reduzierung der Heizkosten eine AquaLogistik Noppenfolie auf
der Teichoberfläche zu installieren. Wird der Teich zur Isolierung abgedeckt
achten Sie auf eine ausreichende Belüftung des Wassers, damit stets genügend
Sauerstoff im Wasser gelöst ist.
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Welcher Filter ist der richtige?
Kleine Filter sind oftmals ungenügend

Warum muss der Filter denn überhaupt so groß sein? In Mitnahmemärkten werden doch viel kleinere Filter angeboten, die zumindest laut Angaben des Herstellers trotz kleinen Abmessungen für große Teiche ausgelegt sind. Hand aufs Herz, die Praxis ist leider sehr ernüchternd und wir kommen um einen großen und technisch ausgereiften Filter bei der Koipflege einfach nicht herum. Wer ein klares Teichwasser zur Koipflege schaffen möchte, ist auf einen groß dimensionierten und ausgereiften Teichfilter als Herzstück des Koiteiches angewiesen. Daher gleich zu Beginn der Teichplanungen den zwar oftmals großen und kostenintensiven Filter als Kernkomponente mit einplanen. Dann klappt es auch später mit den Fischen und Krankheiten durch schlechtes, bakteriell und organisch belastetes Wasser können vermieden werden.
Wenn ich hier von Koiteichen schreibe, dann meine ich einen künstlich angelegten Teich ohne große Pflanzzonen, der einen hohen Besatz mit größeren und großen Koi hat. Groß - damit meine ich in der Regel Fische oberhalb von 40cm bis in Ausnahmefällen 100cm. Bedenken Sie dass auch die kleinen farbenfrohen neu eingesetzten Koi von 10 - 15cm nach 6 - 8 Jahren guter Pflege diese Größe erreichen! Eine weitere Faustregel: Pro ein bis zwei Kubikmeter Teichvolumen sollte maximal ein ausgewachsener Koi gepflegt werden.
GFK Mehrkammerfilter

Das sind die am meisten verbreiteten Filter in der Koiteichhaltung, richtig eingesetzt sind diese Filter gut verwendbar. Der klassische Aufbau eines solchen Filters beginnt mit der ersten Stufe dem Vortex. Dieser sollte möglichst groß sein und dient als Absetzkammer für Grobpartikel. Danach gelangt das Wasser in eine Bürstenkammer zur mechanischen Feinfilterung. Die weiteren 2 - 4 folgenden Kammern dienen zur biologischen Filterung. Hier werden Biomedien mit einer hohen Oberfläche, etwa faserige "Japanmatten" eingesetzt. In der letzten Kammer können auch chemische Adsorbergranulate wie Zeolithe, Phosphatbinder und vor allem Aktivkohle zur Gelbstoffbindung untergebracht werden. Gute Mehrkammerfilter wie der Tripond Modulfilter sind mit einem up-flow System ausgestattet. Das bedeutet dass das Wasser in den Filtermedien stets von unten nach oben aufsteigt. Dadurch werden Feinsedimente besser herausgefiltert und setzen sich in den Absetzkammern ab. Zur Reinigung sollte jede Filterkammer separat entleerbar sein. Das erleichtert eine schnelle Reinigung jeder einzelnen Kammer nach Bedarf. Der Reinigungsaufwand ist bei Mehrkammerfiltern höher als bei anderen Systemen. Vorteilhaft ist aber die große biologische Oberfläche in den Filterkammern, die Möglichkeit hier Filtermedien problemlos gegen neuartigere und bessere Medien zu tauschen und vor allem der günstige Anschaffungspreis. Für eine optimale Nitirifikation empfiehlt es sich jährlich zum Saisonstart einen Bakterienstarter zur Nachbeimpfung in den Filter zu geben.
Beadfilter mit Spaltfilter zur mechanischen Vorfilterung

Beadfilter sind geschlossene Druckfilter, die mit kleinen schwimmenden Kunststoffkügelchen gefüllt sind. Durch diese Füllung erhält der Beadfilter seine große biologisch wirksame Oberfläche. Nach Besiedlung der Kügelchen mit dem Biofilm erhöht sich die mechanische Feinstfiltration erheblich. Beim Rückspülen verwirbelt ein leistungsstarker Luftkompressor die sich verklebenden Filterkugeln und löst anhaftenden Schmutz ab. Das Schmutzwasser wird über eine Entleereinrichtung in die Kanalisation abgeführt. Der Wasserverbrauch ist etwas höher führt aber zu einem kleinen regelmäßigem Austausch, der noch keinem Koiteich geschadet hat. Daher ist dieses Filterverfahren eine gute mechanisch/biologische Filterkombination, die zudem bequem gereinigt werden kann. Große Partikel die in den Filter gelangen, können die Rückspüleinrichtung und Siebe im Filter verstopfen. Daher empfiehlt es sich hier einen mechanischen Vorfilter vor den Beadfilter zu schalten. In der Praxis werden zumeist Spaltfilter, die in Gravitation installiert werden vor dem Filter platziert. Ein Spaltfilter, auch Bogensieb genannt, ist innen mit einem Edelstahlsieb ausgestattet. Das Wasser fällt über die Siebplatte und gröbere Partikel rutschen langsam auf dem Sieb in eine Auffangschale. Der Schmutz kann von dort bequem entnommen werden. Im Spaltfilter sorgt ein aufwändiger Schwimmermechanismus, dass der Wasserspiegel entgegen dem Teich sich unterhalb des Siebes einpendelt. Von dort fördert eine trocken aufgestellte Pumpe das vorgeklärte Wasser in den Beadfilter. Neben der Filterung findet in Spaltfiltern eine gute Sauerstoffanreicherung über das Verrieseln durch die Siebplatte statt.
Vliesfilter
Beim Vliesfilter wird das Wasser von oben auf das Vlies, das muldenförmig auf dem Transportband liegt geleitet. Die einzige Möglichkeit für das Wasser weiter zu kommen ist der Weg durch das feinfasrige Vlies. Dabei bleiben Fest- oder Schmutzpartikel im Faserlabyrinth hängen. Das Vlies setzt sich langsam zu, dadurch wird die Filtration noch feiner. Durch das anstauen von Schmutz aus dem Teich kann weniger Wasser durch das Vlies abfliessen als zugeführt wird. Als Folge steigt der Wasserstand im Filter langsam an. Wenn eine bestimmte Marke erreicht ist, wird das Vlies ein kurzes Stück weiter transportiert und neues Vlies ab der Vliesrolle wird nachgezogen. Das verschmutze Vlies fällt in den Auffangbehälter und kann dort abtrocknen. Im Bereich des neuen nachgezogenen Vliesstückes besteht noch keine hohe Wassersäule und somit noch kein hoher hydrostatischer Druck. In diesem Anfangsstadium hat das Vlies noch die technische Durchlässigkeit des Vlieses (40-80 Micron). Folglich kann das Wasser beschleunigt ablaufen, bis das neue abgerollte Stück Vlies eine gewisse Schmutzsättigung aufweist. Durch diesen Vorgang wird ein gewünschter unregelmässiger Wasserfluss in der Biostufe erreicht, der "tote Bereiche" verhindert. Der Wasserstand hat sich nun um einige cm reduziert, - das Transportband stoppt. Wenn der neue Vliesabschnitt an der tiefsten Stelle angekommen ist (höchster hydrostatischer Druck vorhanden), ist das Vlies bereits gut mit einem "Filterkuchen" versehen - eine optimale Filtration findet statt! Dieser Prozess geht bis an den Punkt wo das Vlies dicht ist (0 Micron). Nach dieser mechanischen Stufe gelangt das geklärte Wasser in eine nachgeschaltete Bioeinheit.
Dieses Filterverfahren schafft sehr klare Wasserverhältnisse, durch den Vliesverbrauch entstehen aber nicht gerade geringe Folgekosten. In der Praxis werden pro Jahr zwischen 8 - 12 Rollen Vlies benötigt.
Trommelfilter, High Tech Filterung in der Premiumklasse
(Beschreibung am Beispiel des Tripond Trommelfilter)
Das zu reinigende Wasser strömt über den Einlaufstutzen in eine Vorkammer und von dort in den Innenraum der Siebtrommel. Es durchströmt - nach außen abfließend - die Siebbespannung und wird dabei gereinigt. Danach fließt es - über das Auslaufschott - in die Ausströmkammer. Von dort tritt das gereinigte Wasser über den Ausströmstutzen wieder aus.
Die am Sieb zurückgehaltenen Partikel, werden (bei Bedarf) während des laufenden Betriebes, automatisch, mittels eines scharfen Wasserstrahls abgesprüht, in einer Rinne aufgefangen und über die Schmutzwasserleitung abgeleitet.
Das Spülwasser wird dabei direkt aus der Filterkammer entnommen.
Die Konstruktion mit Einlaufkammer und Pegelmessung im Einlauf, befördert eine weitgehend gleichmäßige und sanfte Siebanströmung.
Zusammen mit der speziellen Geometrie der Trommelstreben, die eine Art Schöpfwerk bilden, ist damit gewährleistet, dass das Siebgut schnell und weitgehend unzerstört entfernt wird.
Hierbei handelt es sich um die teuerste Form der Teichfilterung, allerdings auch um die beste Version. Die Vollautomatik kommt einem Autokauf gleich. Wer es sich leisten kann und dieses Verfahren mit einer großen Bioeinheit kombiniert wird allerdings auch bei sehr starkem Fischbesatz optimale Wasserverhältnisse erzielen. Der Wasserverbrauch beim Spülen ist hier vergleichsweise gering.
Süsswasserabschäumer
Der Abschäumer kombiniert 3 verschiedene Filtersysteme, biologisch, mechanisch und chemisch (Modell Fallstromabschäumer). Durch Unterdruck vor der Pumpe wird Luft mit Wasser gemischt. Im oberen Teil entsteht ein Überdruck, wo das Wasser über Tropfkörper strömt.
Durch eine speziell gefräste Lochplatte wird der Schaum vom Wasserfluss getrennt, und steigt wie beim Seewasserabschäumer nach oben heraus.
Durch die Oberflächenspannung der Luftblasen werden im Wasser gelöste Stoffe angezogen. Durch diese Anziehungskraft werden Chemikalien, Schmutzpartikel, Farbstoffe und Algen konzentriert und ergeben den Schaum.
Das Prinzip der Abschäumung wird in Seewasser schon seit Jahren praktiziert. Durch die Bauweise des Abschäumers ist es heute auch möglich in Süßwasser Proteine abzuschäumen. Abschäumer sind Zusatzfilter und da sinnvoll, wo hohe Belastungen auftreten, etwa in Quarantäne und Hälterung sowie in sehr dicht besetzten Teichen.
UVC-Licht klärt das Wasser
Wenn der Teich nun durch die gute Filterung biologisch stabil ist wird sich eine Alge in Massen vermehren. Insbesondere im Frühjahr bei steigenden Temperatur färbt sich das Teichwasser durch einzellige Schwebealgen grün. Die Algen nutzen die Gunst der Stunde und verarbeiten Nährstoffe, die im Herbst und Winter durch Zersetzungsprodukte freigesetzt werden. Da noch kein Pflanzenwachstum in Konkurrenz um die Nährstoff steht können sich die Schwebealgen explosionartig vermehren und färben das Teichwasser grasgrün. Für die gepflegten Fische ist das nicht schädlich. Aber grünes Wasser ist nicht erwünscht. Eine UVC Lampe schafft Abhilfe und ca. 2 Wochen nach dem Zuschalten eines UV Lichtes verschwinden die Algen wieder. Wir benötigen 3 - 5 Watt UV-Leistung pro Kubikmeter Koiteich, dann gibt es keine Probleme. Durch die UVC-Bestrahlung mit 258 nm wird die DNA von Algen, Viren, Bakterien und Schimmelpilzen beschädigt. Diese Keime sterben in Folge ab. Eine UV-Lampe gehört zur Grundausstattung des Koiteiches.
Beheizung des Koiteichen

Koi sind eigentlich mutierte Karpfenfische und daher grundsätzlich in unseren Klimaten voll überwinterungstauglich. Doch handelt es sich bei einem Koi nicht mehr um einen Wildfisch. Das Herauszüchten bestimmter Merkmale wie Farbe und Beschuppung führt zu einer geringeren Robustheit im Vergleich zu einem Goldfisch oder Karpfen. Da Koi seit Generationen (ca. 180 - 200 Jahre) in Japan, ja z.T. in tropischen Regionen wie Thailand und Malaysia gezüchtet werden, haben diese sich den dortigen Klimaverhältnissen angepasst. Daher macht die Beheizung des Koiteiches im Winter durchaus Sinn. Im Niigata Gebirge im Norden Japans beispielsweise gibt es schneereiche Winter. Im Gegensatz zu unseren Klimaten frieren die Teiche aber nur selten zu. In Folge wird das Teichwasser nicht so kalt wie in unseren Breitengraden. Und in den tropischen Ländern ist es ganzjährig warm. Ein Koiteich wird im Winter auf rund 6 - 8 Grad C. aufgeheizt. Darüber hinaus wäre eine Beheizung schlicht weg Energieverschwendung.
Die Wassertemperatur in einem 1,5 - 2 mtr. tiefen Teich pendelt sich naturgemäß am Grund auf 4 Grad C. ein. Nur die Oberfläche friert zu und das Wasser wird dort kälter. Wenn wir den Teich beheizen, dann sollte diese an der Wasseroberfläche abgedeckt werden. Man achte dann auf eine ausreichende Belüftung des Teichwassers: Ein Vorteil ist neben der besseren Vitalität und Gesundheit der Fische die Möglichkeit die Filteranlage über den Winter durchlaufen zu lassen. Die wichtigen Bakterienstämme bleiben also erhalten. Minimal können die Fische den Winter über mit einem auf diese Jahreszeit angepassten Futter mit Nahrung versorgt werden. Denn der sterile Koiteich bietet keine Reserven, wie Insektenlarven und Wasserpflanzen, die dem Karpfen im Naturteich als Nahrung dienen würden. Der minimal beheizte Teich bietet für die Fische erhebliche Gesundheitsvorteile und sichert das Überleben der ja nicht immer ganz preiswerten Fische auch bei strengen und langen Wintern. Gefährlich für die Fische ist die Zeit der Schneeschmelze im Frühjahr. Dann kühlt durch das abtauende Eis das Wasser weiter runter. Wind und Umwälzpumpen vermischen die Wasserschichten, der Teich kann so bis auf 1-2 Grad abkühlen. Dann werden Koi anfällig für Krankheiten.
Um das Teichwasser in der kalten Jahreszeit auf 6 - 8 Grad zu heizen, rechnet man im abgedeckten Teich mit 1KW je 4-5 Kubikmeter Wasser (gilt nur für hochwertige Heizelemente). Nicht erschrecken, die meisten im Handel angebotenen Heizelemente haben gute Wärmeübertragungsraten und es handelt sich ja nicht um Dauerheizer. Neuartige Wärmepumpen haben einen besseren Wirkungsgrad und helfen trotz der hohen Anschaffungskosten langfristig Strom zu sparen.
Belüftung
Alle Stoffwechselvorgänge zehren Sauerstoff im Teichwasser. Koi sind nicht sonderlich sauerstoffbedürftig, sollten aber bei 5 - 6 mg O2/Liter Teichwasser gepflegt werden. Mit zunehmender Wassertemperatur sinkt bekanntlich die Löslichkeit von O2 im Wasser. Parallel dazu steigt im Sommer der Futterbedarf, was zu einer Sauerstoffzehrung durch den biologischen Abbau führt. Dann macht die Belüftung des Teichwassers, aber auch der biologischen Filterkammern in den zuerst beschriebenen offenen Mehrkammerfiltern Sinn. Idealerweise erfolgt die Belüftung in den up-flow Schächten. Dann kann die Biologie ohne Beeinträchtigung durch die Sauerstoffblasen optimal arbeiten. Im Winter können durch eine Eisdecke oder Oberflächenisolierung ebenfalls O2 Mangelzustände auftreten. Daher ist der Koiteich am besten ganzjährig mit Membranpumpen zu belüften. Bei Sauerstoffengpässen kann kurzfristig mit Sauerstoff Aktiv einem Mangel vorgebeugt werden.
Schluss
Die Ausführungen machen deutlich, dass die optimalen Koiteichpflege doch mit einem Aufwand verbunden ist. Doch wie bei allen Leidenschaften und Hobbies sollte man es von Anfang an richtig machen und die technischen Komponenten in das Budget mit einplanen. Das dient bei der richtigen Auswahl der Gesundheit der Fische und der Freude des Pflegers. Spezialisierte Koifachhändler kennen sich in der Regel technisch gut aus und helfen gerne bei der Auswahl der notwendigen Filter, Pumpen und anderen technischen Komponenten.
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UVC Wasserklärer
UV Lampen dienen der Klärung von Teichwasser. Grüne Schwebealgen vermehren sich bei organischer Belastung des Teichwassers unter starker Sonneneinstrahlung sehr schnell und färben das Teichwasser grün ein. Insbesondere im Frühjahr wenn die Temperaturen steigen und die Sonnenscheindauer zunimmt führt dies zu einer starken und oftmals unerwünschten Sichtbeeinträchtigung im Gartenteich.
UVC-Teichklärer bestrahlen in einem Durchflussreaktor das Teichwasser mit UVC Strahlung. Die UV-C Strahlung tötet die Schwebealten ab. Die Algen verklumpen zu größeren Partikeln und lassen sich leicht über die mechanische Filterung aus dem Wasserkreislauf entfernen. Die Lebensdauer einer UVC-Glühleuchte beträgt zwischen 7.000 und 10.000 Betriebsstunde. Wir empfehlen zum Saisonstart, wenn die Wassertemperatur im Teich ansteigt die Glühleuchte jährlich zu wechseln und dabei das Quarzglas der UV-Lampe zu
reinigen. Das Durchlaufwasser wird auch von schädlichen Bakterien und Krankheitskeimen befreit. Die Keimreduzierung hat aber keinen negativen Effekt auf das Teichklima, da sich Bakterien für den Schadstoffabbau auf Steinen, Filtermedien etc im gesamten Teichsystem absetzen und dort vermehren können. Die UV-Lampe kann den Gesamtkeimgehalt des Wassers in einem gesunden naturnahen Verhältnis aufrecht erhalten.
Darauf sollten Sie achten:
Das UVC Gerät muss der Teichgröße und dem Wasserdurchsatz angepasst sein.
Je qbm Teichwasser empfehlen wir bei Koiteichen 2Watt UVC Leistung
Der Teichinhalt sollte alle 2 3 Stunden einmal durch das UVC-Gerät und
anschließend den Teichfilter geleitet werden.
Um eine gute Klärung des Teiches zu gewährleisten sollte die UV Lampe 24
Stunden pro Tag betrieben werden
UV-Lampe stets druckseitig hinter die Pumpe in den Kreislauf integrieren.
Ggf. kann die UV Lampe im Bypass bei Schwerkraftanlagen) zur Filteranlage
betrieben werden. Bei ausreichender Teichumwälzung kann die UV-Lampe auch im
Rücklaufwasser einer Schwerkraftanlage installiert werden.
Die UV Lampe darf nur bei Pumpenbetrieb eingeschaltet sein. Wird der
Wasserkreislauf unterbrochen ist die UV-Lampe abzuschalten!
Empfehlungstabelle UV-Lampen
Bedenken Sie immer: Eine UV-Lampe ist nie zu groß. Diese Empfehlungen sind Grenzwerte. Es ist besser bei der entsprechenden Teichgröße das nächst stärkere Modell zu wählen oder ein Gerät zusätzlich zumindest in der Frühjahrszeit in Betrieb zu nehmen.
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AquaLogistik GFK Filtersysteme
o Verschiedenen Ausführungen für Ihren individuellen Anspruch
Center-Vortex Kompaktsystem
Reihenvortex Kammersystem
Modulfiltersystem
Spaltfilter
Beadfilter
o Funktioneller Aufbau und sichere Handhabung
o Verwendung hochwertige Materialien
o Ausgeklügelte Lösungen für praktische Anwendung
4 Systeme und 1 Ziel Gesundes und klares Wasser
Professionelle Lösungen für Garten- und Schwimmteiche dank
ausgereifter AquaLogistik Filtertechnik.
Gefertigt in hochwertigem und witterungsbeständigem GFK.
Dieses äußerst stabile und nachträglich leicht zu bearbeitende Material
ist absolut witterungsbeständig und dauerhaft für den Außenbereich einsetzbar.
Der dezente Grünton gliedert sich sehr gut in die Gartenlandschaft ein
(im Gegensatz zu Edelstahlfiltern) ohne störende Lichtreflektionen hervorzurufen.
AquaLogistik Absetz-System
Wir gewährleisten dadurch ein Absetzen von Festpartikeln durch UP-FLOW-Technik
in den einzelnen Filtermedien durch Beruhigung des Wasserstroms
Optimales Verhältnis Wasserdurchsatzrate zu Filtermedium für einen
effektiven biologischen Abbau
AquaLogistik Teichfilter im Überblick
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Reibungsverluste in Rohr und Schlauchleitungen
Grundsätzlich gilt je größer der Rohr/Schlauchdurchmesser ist, desto geringer ist der Reibungsverlust. Winkel und Durchfluss-Verengungen reduzieren die Wasserdurchsatzrate z.T. erheblich. Die angegebenen Druckverluste werden in der Pumpenkennlinie der einzelnen Förderhöhe angerechnet. Dadurch verschiebt sich der Betriebspunkt um den Faktor, durch den sich die Fördermenge auf der Skala reduziert.
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