Mit unserem Teichratgeber erhalten Einsteiger sowie Profis Antworten auf die wichtigsten Fragen effizienter und ökologischer Teichpflege. Dieses Wissen bietet die optimale Grundlage zum erfolgreichen Betrieb Ihrer Teichanlage und erleichtert Ihnen den Umgang mit Ihrer Filteranlage, Pumpe, Koibestand etc.


So entsteht hartes Wasser

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1-Regen

2-minaralreiche Erde

3-Grundwasser

image024 hohe Gesamthärte

image025 hohe Karbonhärte

Wenn Regen in kalkhaltigen Gesteinsböden und mineralreicher Erde versickert, löst das Regenwasser

Calcium + Magnesium = Gesamthärte (GH)

Carbonat + Hydrogencarbonat = Karbonathärte (KH)

Der Idealwert für die Pflege von Teichfischen liegt bei 10 – 12 °dGH und 5 – 10 °dKH.

Der Sauerstoff

Koi benötigen mehr Sauerstoff als z.B. Goldfische. Deshalb muss  speziell bei Koiteichen auf einige Aspekte besonders geachtet werden:

Der Teich sollte so angelegt sein, dass möglichst  keine Blätter bzw. Nadeln hineinfallen können. Verrottende Pflanzenteile  verbrauchen viel Sauerstoff, der den Fischen dann fehlt. Bei hohen Temperaturen  ist der Sauerstoffgehalt des Wassers niedriger als bei kühlerem Wasser,  gleichzeitig verbrauchen die Koi zur Verdauung aber mehr Sauerstoff.

Der Teich sollte nicht überbesetzt werden. Setzen Sie  zunächst nur wenige Fische ein, und berücksichtigen Sie die zu  erwartende Endgröße der Koi. Füttern Sie sparsam. Nicht gefressenes Futter belastet das Wasser und fördert das Algenwachstum.

Wir empfehlen, den Sauerstoffgehalt regelmäßig mit dem sera  Sauerstoff-Test zu überprüfen, um eventuelle Probleme sofort zu  erkennen. Als Sofortmaßnahme bei Sauerstoffmangel wird sera O2 plus  angewendet. Selbstverständlich sollten zusätzlich oben genannte Ursachen  überprüft und behoben werden.

Der Stickstoffkreislauf

ablauf

So entsteht Ammonium / Ammoniak, Nitrit, Nitrat und Phosphat

Bakterien sorgen im Teich für den Abbau der Ausscheidungs- und  Abfallstoffe. Wird dieser Schadstoffabbau gestört, reichern sich  schädliche Substanzen im Wasser an. Ammoniak und Nitrit sind für die  Fische sehr giftig; Nitrat fördert das Wachstum unerwünschter Algen.

Je nach pH-Wert, bilden sich ungiftiges Ammonium bzw. giftiges  Ammoniak. Bei einem pH-Wert unter 7 bildet sich ausschließlich  Ammonium, bei höheren pH-Werten in zunehmendem Maß auch Ammoniak.

So entsteht saures / alkalisches Wasser

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1-Regen

2-torfhaltiger Boden

3-Grundwasser

4-pH 5 schwach sauer

5-pH-Wert fällt

6-pH 3 sauer

Das Maß dafür, wie sauer oder alkalisch Wasser reagiert, nennt  man pH-Wert. Je saurer das Wasser ist, desto niedriger liegt der  pH-Wert. Umgekehrt steigt der pH-Wert um so höher, je alkalischer das  Wasser ist. Die pH-Wert-Skala reicht von 0 (stark sauer) bis 14 (stark  alkalisch). Neutrales Wasser hat einen pH-Wert von 7. Der pH-Wert des  Leitungs-wassers wird von Ihrem Wasserwerk bei der  Trinkwasseraufbereitung eingestellt.

Normalerweise besitzt Leitungswasser einen schwach alkalischen  pH-Wert (7,5 – 8,5), weil saures Wasser die Leitungsrohre angreifen  würde.

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1-Regen

2-kalkhaltiger Boden

3-Grundwasser

4-pH 5 schwach sauer

5-pH-Wert steigt

6-pH 9 schwach alkalisch

Der pH-Wert des Regenwassers liegt meist bei pH-Werten unter  5, oft bis zu 3,5 – also im deutlich sauren Bereich. Fließt das  Regenwasser durch torfhaltigen Boden, werden zusätzlich zur bereits  vorhandenen Säure noch Huminsäuren gelöst. Das Brunnenwasser reagiert  dann deutlich sauer. Fließt das Regenwasser hingegen durch stark  kalkhaltigen Boden, werden die Säuren gebunden; das Wasser ist  anschließend hart und alkalisch.

Ein zu niedriger pH-Wert (zu viele Säuren) ist für Fische und  Pflanzen ebenso schädlich wie ein zu hoher pH-Wert (zu viele Basen).  Bedenken Sie bitte: Bei starken Regenfällen (ab ca. 15 Minuten) gelangen  selbst in ländlichen Gegenden große Mengen saures Wasser mit einem  pH-Wert bis herab zu 3,5 in den Teich. Um die Fische vor den schädlichen  Auswirkungen des sauren Regens zu schützen, sollte daher das  Teichwasser bei starken Regenfällen mit sera KOI PROTECT bzw. sera pond  aquteich, ggf. auch mit sera pH-plus, aufbereitet werden. Denken Sie in  diesem Zusammenhang bitte nochmals daran, regelmäßig die Karbonathärte  zu kontrollieren und bei Bedarf zu erhöhen.

Der Gartenteich im Winter - Vorbereitungen für die kalte Winterzeit

In der kalten Herbst/Winterzeit legen die Tiere und Pflanzen im Gartenteich eine Ruhephase ein. Die sinkenden Temperaturen im Wasser leiten die Winterruhe ein. Damit die Teichbewohner den Winter ohne Schaden überstehen, sollten Sie ein paar Vorkehrungen treffen, die eine gute Wasserqualität über den Winter gewährleisten.

1. Kontrollieren Sie die Wasserqualität

Nur optimale Wasserbedingungen gewährleisten eine gesunde und verlustfreie Überwinterung Ihrer Fische und anderen Teichbewohner. Schlechte Wasserwerte führen zu Fischkrankheiten, Tierverlusten und übermäßigen Algen im Frühling. Unsere Wassertests eignen sich hervorragend zur Messung der wichtigsten Parameter im Teich.

Optimale Wasserwerte im Gartenteich:

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2. Entfernen überschüssiger Biomasse

Absterbende Algen, Pflanzenreste und Blätter lagern sich auf dem Bodengrund ab und verfaulen dort. Dabei wird lebensnotwendiger Sauerstoff verbraucht. Entfernen Sie mit einem robusten Kescher möglichst viele dieser Sauerstoff-Zehrer, bevor eine Eisdecke im Winter den Teich überzieht. Insbesondere im Herbst führt der Laubfall zu einer starken Verschmutzung des Teiches.

3. Schutz vor Laubeinfall mit einem Teichabdecknetz

Das Abdecken des Teiches verhindert, dass Blätter in den Teich gelangen. Unsere Abdecknetze sind aus robustem, witterungsbeständigem Kunststoff hergestellt und halten zuverlässig herab fallendes Laub aus dem Teich fern. Mittels Erdspießen lässt sich das Teichnetz am Rand verankern. Die Netze sind in verschiedenen Größen erhältlich und können auch miteinander verbunden werden. So lassen sich auch große Teiche wirkungsvoll abdecken.

Tipp!

Ein Oberflächenskimmer, der mit der Filteranlage verbunden ist, saugt kontinuierlich auf der Wasseroberfläche treibende Blätter, Blütenpollen, Insekten und andere Verschmutzungen ab. Mit einem Skimmer im System haben Sie immer eine saubere und klare Wasseroberfläche.

4. UV Lampe aus dem Kreislauf entfernen

Die UV-Lampe ist ein frostempfindliches Gerät. Das zerbrechliche Quarzglas kann bei geringsten Ansammlungen von Feuchtigkeit im Winter durch Frosteinwirkung zerstört werden. Daher ist es ratsam die UV-Lampe im Winter trocken einzulagern. Reinigen Sie Quarzglas und das Innenleben der UV-Lampe gründlich und tauschen die UV-Lampe vor Inbetriebnahme im Frühling aus. Auch wenn die Lampe noch brennt so strahlt diese keine ausreichende UVC Spektren mehr ab, um trübes Wasser zu beseitigen.

5. Der Filter im Winter

Pumpe und Filteranlage sind vor der Winterruhe gründlich zu reinigen. Die Reinigung darf nur mit sauberem TEICH- Wasser ohne irgendwelche giftigen Reinigungsmittel vorgenommen werden. In der Erde versenkte Filtersysteme mit guter Isolierung können im Winter weiterbetrieben werden. Es besteht aber immer die Gefahr von Frostschäden. Insbesondere Rohrleitungen sind hier gefährdet! Daher ist bei starkem Frost die gesamte Filterung abzuschalten und alle Leitungen zu entleeren! Tipp!

Eisfrei halten mit unserer ISOLIER- SCHWIMMFOLIE, lichtdurchlässig, UV- beständig, lebensmittelecht, einfach auf den Teich legen und zuschneiden. Mit einem Eisfreihalter dafür sorgen, dass der Gasaustausch gewährleistet ist.

6. Installieren Sie eine Sauerstoffversorgung.

Ein kleiner Luftkompressor, am besten in einem trockenen Kellerraum aufgestellt versorgt den Gartenteich im Winter mit Sauerstoff. Wird die Teichoberfläche noch mit einem AquaLogistik-Eisfreihalter aus Styropor abgedeckt so brauchen wir uns über die Sauerstoffversorgung im Winter keine Sorgen mehr machen.

7. Kontrolle der Wassertemperatur

Mit einem Schwimmthermometer haben Sie immer die aktuellen Temperaturen im Überblick. Gerade in Hinblick auf die Fütterung sollte immer eine Kontrolle der Wassertemperatur erfolgen. Unterhalb von 8°C sollten Sie nur noch in geringem Umfang füttern. Je kälter das Wasser desto weniger füttern, das der Stoffwechsel der Fische bei Kälte erheblich reduziert ist.

8. Teichbeheizung im Winter

Als echter Koiliebhaber wollen Sie Ihren Fischen nur die besten Umweltbedingungen bieten und sorgen für eine Minimum-Temperatur von 8°C im Teich. Dann sind die Fische schon in der Winterruhe fressen aber minimal und kommen durch die verbesserte Kondition gesünder durch den Winter. Weiterhin bleibt durch die Beheizung die gesamte Filterung im Winter in Betrieb. So sind die Bakterien im Filter weiterhin aktiv und leistungsstark im Frühling. Es stehen verschiedenen Möglichkeiten zur Beheizung von Teichen zur Verfügung. Einfache Schego Teichheizer mit Titan Heizrohren geben mit einer maximalen Leistung von 600 W nur geringe Wärmemengen ins Wasser ab. Das reicht aber zur Schaffung von eisfreien Zonen in der Regel aus. Ein zusätzlicher Schego Frostwächter schaltet den Heizstab an wärmeren Tagen ab. Wenn Sie eine höhere Wassertemperatur von ca. 8 °C wünschen und die Fische den ganzen Winter hindurch pflegen möchten, kann ein Wärmetauscher Kompakt Junior Wärmeblock der an die Hausheizanlage angeschlossen ist oder ein Wärmetauscher EWT-Titan mit Strom eingesetzt werden. In diesem Fall ist aber unbedingt zur Reduzierung der Heizkosten eine AquaLogistik Noppenfolie auf der Teichoberfläche zu installieren. Wird der Teich zur Isolierung abgedeckt achten Sie auf eine ausreichende Belüftung des Wassers, damit stets genügend Sauerstoff im Wasser gelöst ist.

Algenbekämpfung und Kontrolle mit Tripond!

Algenkontrolle mit Tripond!

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Die warme Witterung führt derzeit zu starkem Wachstum von  Faden- Schleim- und Schwebealgen. Teichbesitzer mit hoher  Nährstoffkonzentration (Stickstoff und Phosphat) im Wasser müssen jetzt  reagieren.

Gegen Algen empfehlen wir Tripond Peroxyd und Tripond Phosphat Minus

Direkte Fadenalgenbekämpfung und nachhaltiger Phosphatentzug!

Wie funktioniert der Phosphatbinder in der Praxis?

Der Tripond Phosphatbinder entzieht über mehrere Wochen nachhaltig unerwünschtes Phosphat aus dem Wasserkreislauf.

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Phosphat ist einer der Hauptauslöser für Algenwachstum in  Garten- und Schwimmteichen. Natürliche Phosphatwerte liegen bei <0,1  mg/l, in Koiteichen finden wir häufig leicht erhöhte Werte um ca. 0,5 –  1mg/l. Übermäßige Fütterung, schlechte Filterung und die Verwendung von  ungeeignetem Wasser mit überhöhten Phosphatwerten (Brunnen- und  Leitungswasser) reichern diesen Nährstoff im Teich an. Speziell  Fadenalgen bilden in Folge dicke unerwünschte Algenposter und haben  schon so manchen Teichbesitzer an den Rand der Verzweiflung getrieben.

Um Algenwachstum zu unterbinden ist ein niedriger Phosphatwert  zwingend erforderlich. Dieses erfolgt über spezielle Phosphatbinder und  Teichpflanzen, die ebenfalls große Phosphatmengen dem Wasser entziehen.  Häufig sterben Fadenalgen schockartig nach dem Einsatz des  Phosphatbinders ab. Generell wird das Wachstum der Algen durch  Nährstoffentzug unterbunden. Es ist möglich, dass Fadenalgen noch eine  gewisse Zeit ausdauern, um dann ein paar Wochen nach Zugabe des  Phosphatbinders abzusterben.

Um die Zersetzung, speziell von Fadenalgen, sofort zu erreichen empfehlen wir den Einsatz von Tripond Peroxyd.

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Das sauerstoffaktive Pulver wird über die Algen gestreut. Diese werden  sofort durch „Aktivsauerstoff“ zersetzt. Die dadurch freiwerdenden  Phosphate lassen sich nachhaltig mit dem Tripond-Phosphat Minus  entfernen. So haben Sie Algen im Teich unter Kontrolle ohne mit giftigen  Chemikalien die Biologie zu zerstören.

1 kg Tripond Phosphat Minus bindet 150g reines Phosphat.

Die Bindekapazität pro Tag beträgt je Kilo max. 4,6g, die Wirkzeit des  Phosphatbinders arbeitet nachhaltig bis zu 6 Wochen. So werden auch  Phosphate die aus dem Leitungs- oder Brunnenwasser in den Teich  gelangen, lang anhaltend entfernt! Das bedeutet in der Praxis dass bei  sehr hohen P-Werten (>5 mg) im Teichwasser 2-3 Tage nach einer  Anwendung zwar gesunken ist, aber noch nicht vollständig ausgefällt  wurde. Das geschieht in den darauf folgenden Tagen kontinuierlich bis  die Bindekapazität erschöpft ist.

Die Koifütterung

Frühjahr

Nach der langen Winterruhe sind die Koi noch schwach und müssen unbedingt mit energiereichem, leichtverdaulichem Futter gefüttert werden. Hier sind sera KOI SPIRULINA und sera KOI ROYAL® ideal. Jungkoi erhalten sera KOI JUNIOR oder sera KOI ROYAL® MINI. Zur Unterstützung der Vitaminversorgung wird sera KOI MULTIVITAMIN auf das Futter geträufelt.

Wenn die Wassertemperatur im Laufe des Frühjahres ansteigt, empfehlen wir Ihnen die abwechselnde Fütterung mit sera KOI SPIRULINA, sera KOI ROYAL® und sera KOI COLOR.

Sommer

In warmen Sommern, wenn die Wassertemperatur über 25 °C steigt, wird mehrmals täglich sehr sparsam gefüttert. Ideal sind hierfür sera KOI ROYAL® und sera KOI COLOR.

Herbst

Wenn im Herbst die Wassertemperatur wieder sinkt, ist es an der Zeit, die Fische auf die Winterruhe vorzubereiten. Durch Füttern mit sera KOI SPIRULINA, sera KOI ROYAL® und Anwenden von sera KOI MULTIVITAMIN helfen Sie Ihren Koi, genügend Reserven für den langen Winter zu bilden.

Winter

Wenn die Wassertemperatur unter 8 °C sinkt, sollte auf keinen Fall mehr gefüttert werden, auch wenn die Koi noch fressen. Bei diesen niedrigen Wassertemperaturen wird das Futter nicht mehr verdaut, bleibt im Verdauungstrakt liegen und kann die Fische schädigen. In beheizten Teichen müssen die Fische natürlich während des ganzen Jahres gefüttert werden.

Die Temperatur

Koi benötigen im Vergleich zur Wildform des Karpfens etwas wärmeres  Wasser, um aktiv und munter zu bleiben.

Idale Wassertemperaturen zwischen 18 und 25 °C. Viele  Koiteiche sind daher beheizt und haben auch im Winter eine  Wassertemperatur von etwa 20°C.

Koi können selbstverständlich auch in unbeheizten Teichen  gepflegt werden. In diesem Fall halten die Fische vom Spätherbst bis zum  Frühjahr auf dem Grund des Teiches Winterruhe.

Sowie die Wassertemperatur im Frühjahr 8 °C übersteigt, wird  mit der regelmäßigen Fütterung begonnen.

Reibungsverluste in Rohr und Schlauchleitungen

Grundsätzlich gilt je größer der Rohr/Schlauchdurchmesser ist, desto  geringer ist der Reibungsverlust. Winkel und Durchfluss-Verengungen  reduzieren die Wasserdurchsatzrate z.T. erheblich.  Die angegebenen  Druckverluste werden in der Pumpenkennlinie der einzelnen Förderhöhe  angerechnet. Dadurch verschiebt sich der Betriebspunkt um den Faktor, durch den sich die Fördermenge auf der Skala reduziert.

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AquaLogistik GFK Filtersysteme

o Verschiedenen Ausführungen für Ihren individuellen Anspruch

Center-Vortex Kompaktsystem

Reihenvortex Kammersystem

Modulfiltersystem

Spaltfilter

Beadfilter

o Funktioneller Aufbau und sichere Handhabung

o Verwendung hochwertige Materialien

o Ausgeklügelte Lösungen für praktische Anwendung

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4 Systeme und 1 Ziel Gesundes und klares Wasser

Professionelle Lösungen für Garten- und Schwimmteiche dank ausgereifter AquaLogistik Filtertechnik.

Gefertigt in hochwertigem und witterungsbeständigem GFK.

Dieses äußerst stabile und nachträglich leicht zu bearbeitende Material ist absolut witterungsbeständig und dauerhaft für den Außenbereich einsetzbar.

Der dezente Grünton gliedert sich sehr gut in die Gartenlandschaft ein (im Gegensatz zu Edelstahlfiltern) ohne störende Lichtreflektionen hervorzurufen.

AquaLogistik Absetz-System

Wir gewährleisten dadurch ein Absetzen von Festpartikeln durch UP-FLOW-Technik in den einzelnen Filtermedien durch Beruhigung des Wasserstroms

Optimales Verhältnis Wasserdurchsatzrate zu Filtermedium für einen effektiven biologischen Abbau

AquaLogistik Teichfilter im Überblick

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Der richtige Filter

Kleine Filter sind oftmals ungenügend

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Warum muss der Filter denn überhaupt so groß sein? In Mitnahmemärkten  werden doch viel kleinere Filter angeboten, die zumindest laut Angaben  des Herstellers trotz kleinen Abmessungen für große Teiche ausgelegt  sind. Hand aufs Herz, die Praxis ist leider sehr ernüchternd und wir  kommen um einen großen und technisch ausgereiften Filter bei der  Koipflege einfach nicht herum. Wer ein klares Teichwasser zur Koipflege  schaffen möchte, ist auf einen groß dimensionierten und ausgereiften  Teichfilter als Herzstück des Koiteiches angewiesen. Daher gleich zu  Beginn der Teichplanungen den zwar oftmals großen und kostenintensiven  Filter als Kernkomponente mit einplanen. Dann klappt es auch später mit  den Fischen und Krankheiten durch schlechtes, bakteriell und organisch  belastetes Wasser können vermieden werden. Wenn ich hier von Koiteichen schreibe, dann meine ich einen künstlich  angelegten Teich ohne große Pflanzzonen, der einen hohen Besatz mit  größeren und großen Koi hat. Groß – damit meine ich in der Regel Fische  oberhalb von 40cm bis in Ausnahmefällen 100cm. Bedenken Sie dass auch  die kleinen farbenfrohen neu eingesetzten Koi von 10 – 15cm nach 6 – 8  Jahren guter Pflege diese Größe erreichen! Eine weitere Faustregel: Pro  ein bis zwei Kubikmeter Teichvolumen sollte maximal ein ausgewachsener  Koi gepflegt werden.

GFK Mehrkammerfilter

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Das sind die am meisten verbreiteten Filter in der Koiteichhaltung,  richtig eingesetzt sind diese Filter gut verwendbar. Der klassische  Aufbau eines solchen Filters beginnt mit der ersten Stufe dem Vortex.  Dieser sollte möglichst groß sein und dient als Absetzkammer für  Grobpartikel. Danach gelangt das Wasser in eine Bürstenkammer zur  mechanischen Feinfilterung. Die weiteren 2 – 4 folgenden Kammern dienen  zur biologischen Filterung. Hier werden Biomedien mit einer hohen  Oberfläche, etwa faserige „Japanmatten“ eingesetzt. In der letzten  Kammer können auch chemische Adsorbergranulate wie Zeolithe,  Phosphatbinder und vor allem Aktivkohle zur Gelbstoffbindung  untergebracht werden. Gute Mehrkammerfilter wie der Tripond Modulfilter  sind mit einem up-flow System ausgestattet. Das bedeutet dass das Wasser  in den Filtermedien stets von unten nach oben aufsteigt. Dadurch werden  Feinsedimente besser herausgefiltert und setzen sich in den  Absetzkammern ab. Zur Reinigung sollte jede Filterkammer separat  entleerbar sein. Das erleichtert eine schnelle Reinigung jeder einzelnen  Kammer nach Bedarf.  Der Reinigungsaufwand ist bei Mehrkammerfiltern  höher als bei anderen Systemen. Vorteilhaft ist aber die große  biologische Oberfläche in den Filterkammern, die Möglichkeit hier  Filtermedien problemlos gegen neuartigere und bessere Medien zu tauschen  und vor allem der günstige Anschaffungspreis. Für eine optimale  Nitirifikation empfiehlt es sich jährlich zum Saisonstart einen  Bakterienstarter zur Nachbeimpfung in den Filter zu geben.

Beadfilter mit Spaltfilter zur mechanischen Vorfilterung

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Beadfilter sind geschlossene Druckfilter, die mit kleinen schwimmenden  Kunststoffkügelchen gefüllt sind. Durch diese Füllung erhält der  Beadfilter seine große biologisch wirksame Oberfläche. Nach Besiedlung  der Kügelchen mit dem Biofilm erhöht sich die mechanische  Feinstfiltration erheblich. Beim Rückspülen verwirbelt ein  leistungsstarker Luftkompressor die sich verklebenden Filterkugeln und  löst anhaftenden Schmutz ab. Das Schmutzwasser wird über eine  Entleereinrichtung in die Kanalisation abgeführt. Der Wasserverbrauch  ist etwas höher führt aber zu einem kleinen regelmäßigem Austausch, der  noch keinem Koiteich geschadet hat. Daher ist dieses Filterverfahren  eine gute mechanisch/biologische Filterkombination, die zudem bequem  gereinigt werden kann. Große Partikel die in den Filter gelangen, können  die Rückspüleinrichtung und Siebe im Filter verstopfen. Daher empfiehlt  es sich hier einen mechanischen Vorfilter vor den Beadfilter zu  schalten. In der Praxis werden zumeist Spaltfilter, die in Gravitation  installiert werden vor dem Filter platziert. Ein Spaltfilter, auch  Bogensieb genannt, ist innen mit einem Edelstahlsieb ausgestattet. Das  Wasser fällt über die Siebplatte und gröbere Partikel rutschen langsam  auf dem Sieb in eine Auffangschale. Der Schmutz kann von dort bequem  entnommen werden. Im Spaltfilter sorgt ein aufwändiger  Schwimmermechanismus, dass der Wasserspiegel entgegen dem Teich sich  unterhalb des Siebes einpendelt. Von dort fördert eine trocken  aufgestellte Pumpe das vorgeklärte Wasser in den Beadfilter. Neben der  Filterung findet in Spaltfiltern eine gute Sauerstoffanreicherung über  das Verrieseln durch die Siebplatte statt.

Vliesfilter

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Beim Vliesfilter wird das Wasser von oben auf das Vlies, das  muldenförmig auf dem Transportband liegt geleitet. Die einzige  Möglichkeit für das Wasser weiter zu kommen ist der Weg durch das  feinfasrige Vlies. Dabei bleiben Fest- oder Schmutzpartikel im  Faserlabyrinth hängen. Das Vlies setzt sich langsam zu, dadurch wird die  Filtration noch feiner. Durch das anstauen von Schmutz aus dem Teich   kann weniger Wasser durch das Vlies abfliessen als zugeführt wird. Als  Folge steigt der Wasserstand im Filter langsam an. Wenn eine bestimmte  Marke erreicht ist, wird das Vlies ein kurzes Stück weiter transportiert  und neues Vlies ab der Vliesrolle wird nachgezogen. Das verschmutze  Vlies fällt in den Auffangbehälter und kann dort abtrocknen. Im Bereich  des neuen nachgezogenen Vliesstückes besteht noch keine hohe Wassersäule  und somit noch kein hoher hydrostatischer Druck. In diesem  Anfangsstadium hat das Vlies noch die technische Durchlässigkeit des  Vlieses (40-80 Micron). Folglich kann das Wasser beschleunigt ablaufen,  bis das neue abgerollte Stück Vlies eine gewisse Schmutzsättigung  aufweist. Durch diesen Vorgang wird ein gewünschter unregelmässiger  Wasserfluss in der Biostufe erreicht, der „tote Bereiche“ verhindert.  Der Wasserstand hat sich nun um einige cm reduziert, – das Transportband  stoppt. Wenn der neue Vliesabschnitt an der tiefsten Stelle angekommen  ist (höchster hydrostatischer Druck vorhanden), ist das Vlies bereits  gut mit einem „Filterkuchen“ versehen – eine optimale Filtration findet  statt! Dieser Prozess geht bis an den Punkt wo das Vlies dicht ist (0  Micron). Nach dieser mechanischen Stufe gelangt das geklärte Wasser in  eine nachgeschaltete Bioeinheit.  Dieses Filterverfahren schafft sehr klare Wasserverhältnisse, durch den  Vliesverbrauch entstehen aber nicht gerade geringe Folgekosten. In der  Praxis werden pro Jahr zwischen 8 – 12 Rollen Vlies benötigt.

Trommelfilter, High Tech Filterung in der Premiumklasse

(Beschreibung am Beispiel des Tripond Trommelfilter)

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Das zu reinigende Wasser strömt über den Einlaufstutzen in eine  Vorkammer und von dort  in den Innenraum der Siebtrommel. Es durchströmt  – nach außen abfließend – die Siebbespannung und wird dabei gereinigt.  Danach fließt es – über das Auslaufschott – in die Ausströmkammer. Von  dort tritt das gereinigte Wasser über den Ausströmstutzen wieder aus. Die am Sieb zurückgehaltenen Partikel, werden (bei Bedarf)  während des  laufenden Betriebes, automatisch, mittels eines scharfen Wasserstrahls  abgesprüht, in einer Rinne aufgefangen und  über die  Schmutzwasserleitung abgeleitet. Das Spülwasser wird dabei direkt aus der Filterkammer entnommen.

Die Konstruktion mit Einlaufkammer und Pegelmessung im Einlauf,   befördert eine weitgehend gleichmäßige und sanfte Siebanströmung.

Zusammen mit der speziellen Geometrie der Trommelstreben, die eine Art  Schöpfwerk bilden,  ist damit gewährleistet, dass das Siebgut schnell  und weitgehend unzerstört entfernt wird.  Hierbei handelt es sich um die teuerste Form der Teichfilterung,  allerdings auch um die beste Version. Die Vollautomatik kommt einem  Autokauf gleich. Wer es sich leisten kann und dieses Verfahren mit einer  großen Bioeinheit kombiniert wird allerdings auch bei sehr starkem  Fischbesatz optimale Wasserverhältnisse erzielen. Der Wasserverbrauch  beim Spülen ist hier vergleichsweise gering.

Süsswasserabschäumer

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Der Abschäumer kombiniert 3 verschiedene Filtersysteme, biologisch,  mechanisch und chemisch (Modell Fallstromabschäumer). Durch Unterdruck  vor der Pumpe wird Luft mit Wasser gemischt. Im oberen Teil entsteht ein  Überdruck, wo das Wasser über Tropfkörper strömt. Durch eine speziell gefräste Lochplatte wird der Schaum vom Wasserfluss  getrennt, und steigt wie beim Seewasserabschäumer nach oben heraus.

Durch die Oberflächenspannung der Luftblasen werden im Wasser gelöste  Stoffe angezogen. Durch diese Anziehungskraft werden Chemikalien,  Schmutzpartikel, Farbstoffe und Algen konzentriert und ergeben den  Schaum.  Das Prinzip der Abschäumung wird in Seewasser schon seit Jahren  praktiziert. Durch die Bauweise des Abschäumers ist es heute auch  möglich in Süßwasser Proteine abzuschäumen. Abschäumer sind Zusatzfilter  und da sinnvoll, wo hohe Belastungen auftreten, etwa in Quarantäne und  Hälterung sowie in sehr dicht besetzten Teichen.

UVC-Licht klärt das Wasser

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Wenn der Teich nun durch die gute Filterung biologisch stabil ist wird  sich eine Alge in Massen vermehren. Insbesondere im Frühjahr bei  steigenden Temperatur färbt sich das Teichwasser durch einzellige  Schwebealgen grün. Die Algen nutzen die Gunst der Stunde und verarbeiten  Nährstoffe, die im Herbst und Winter durch Zersetzungsprodukte  freigesetzt werden. Da noch kein Pflanzenwachstum in Konkurrenz um die  Nährstoff steht können sich die Schwebealgen explosionartig vermehren  und färben das Teichwasser grasgrün. Für die gepflegten Fische ist das  nicht schädlich. Aber grünes Wasser ist nicht erwünscht. Eine UVC Lampe  schafft Abhilfe und ca. 2 Wochen nach dem Zuschalten eines UV Lichtes  verschwinden die Algen wieder. Wir benötigen 3 – 5 Watt UV-Leistung pro  Kubikmeter Koiteich, dann gibt es keine Probleme. Durch die  UVC-Bestrahlung mit 258 nm wird die DNA von Algen, Viren, Bakterien und  Schimmelpilzen beschädigt. Diese Keime sterben in Folge ab. Eine  UV-Lampe gehört zur Grundausstattung des Koiteiches.

Beheizung des Koiteichen

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Koi sind eigentlich mutierte Karpfenfische und daher grundsätzlich in  unseren Klimaten voll überwinterungstauglich. Doch handelt es sich bei  einem Koi nicht mehr um einen Wildfisch. Das Herauszüchten bestimmter  Merkmale wie Farbe und Beschuppung führt zu einer geringeren Robustheit  im Vergleich zu einem Goldfisch oder Karpfen. Da Koi seit Generationen  (ca. 180 – 200 Jahre) in Japan, ja z.T. in tropischen Regionen wie  Thailand und Malaysia gezüchtet werden, haben diese sich den dortigen  Klimaverhältnissen angepasst. Daher macht die Beheizung des Koiteiches  im Winter durchaus Sinn. Im Niigata Gebirge im Norden Japans  beispielsweise gibt es schneereiche Winter. Im Gegensatz zu unseren  Klimaten frieren die Teiche aber nur selten zu. In Folge wird das  Teichwasser nicht so kalt wie in unseren Breitengraden. Und in den  tropischen Ländern ist es ganzjährig warm. Ein Koiteich wird im Winter  auf rund 6 – 8 Grad C. aufgeheizt. Darüber hinaus wäre eine Beheizung  schlicht weg Energieverschwendung.

Die Wassertemperatur in einem 1,5 – 2 mtr. tiefen Teich pendelt sich  naturgemäß am Grund auf 4 Grad C. ein. Nur die Oberfläche friert zu und  das Wasser wird dort kälter. Wenn wir den Teich beheizen, dann sollte  diese an der Wasseroberfläche abgedeckt werden. Man achte dann auf eine  ausreichende Belüftung des Teichwassers: Ein Vorteil ist neben der  besseren Vitalität und Gesundheit der Fische die Möglichkeit die  Filteranlage über den Winter durchlaufen zu lassen. Die wichtigen  Bakterienstämme bleiben also erhalten. Minimal können die Fische den  Winter über mit einem auf diese Jahreszeit angepassten Futter mit  Nahrung versorgt werden. Denn der sterile Koiteich bietet keine  Reserven, wie Insektenlarven und Wasserpflanzen, die dem Karpfen im  Naturteich als Nahrung dienen würden. Der minimal beheizte Teich bietet  für die Fische erhebliche Gesundheitsvorteile und sichert das Überleben  der ja nicht immer ganz preiswerten Fische auch bei strengen und langen  Wintern. Gefährlich für die Fische ist die Zeit der Schneeschmelze im  Frühjahr. Dann kühlt durch das abtauende Eis das Wasser weiter runter.  Wind und Umwälzpumpen vermischen die Wasserschichten, der Teich kann so  bis auf 1-2 Grad abkühlen. Dann werden Koi anfällig für Krankheiten.

Um das Teichwasser in der kalten Jahreszeit auf 6 – 8 Grad zu heizen,  rechnet man im abgedeckten Teich mit 1KW je 4-5 Kubikmeter Wasser (gilt  nur für hochwertige Heizelemente). Nicht erschrecken, die meisten im  Handel angebotenen Heizelemente haben gute Wärmeübertragungsraten und es  handelt sich ja nicht um Dauerheizer. Neuartige Wärmepumpen haben einen  besseren Wirkungsgrad und helfen trotz der hohen Anschaffungskosten  langfristig Strom zu sparen.

Belüftung

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Alle Stoffwechselvorgänge zehren Sauerstoff im Teichwasser. Koi sind  nicht sonderlich sauerstoffbedürftig, sollten aber bei 5 – 6 mg O2/Liter  Teichwasser gepflegt werden. Mit zunehmender Wassertemperatur sinkt  bekanntlich die Löslichkeit  von O2 im Wasser. Parallel dazu steigt im  Sommer der Futterbedarf, was zu einer Sauerstoffzehrung durch den  biologischen Abbau führt. Dann macht die Belüftung des Teichwassers,  aber auch der biologischen Filterkammern in den zuerst beschriebenen  offenen Mehrkammerfiltern Sinn. Idealerweise erfolgt die Belüftung in  den up-flow Schächten. Dann kann die Biologie ohne Beeinträchtigung  durch die Sauerstoffblasen optimal arbeiten. Im Winter können durch eine  Eisdecke oder Oberflächenisolierung ebenfalls O2 Mangelzustände  auftreten. Daher ist der Koiteich am besten ganzjährig mit Membranpumpen  zu belüften. Bei Sauerstoffengpässen kann kurzfristig mit Sauerstoff  Aktiv einem Mangel vorgebeugt werden.

Schluss

Die Ausführungen machen deutlich, dass die optimalen Koiteichpflege doch  mit einem Aufwand verbunden ist. Doch wie bei allen Leidenschaften und  Hobbies sollte man es von Anfang an richtig machen und die technischen  Komponenten in das Budget mit einplanen. Das dient bei der richtigen  Auswahl der Gesundheit der Fische und der Freude des Pflegers.  Spezialisierte Koifachhändler kennen sich in der Regel technisch gut aus  und helfen gerne bei der Auswahl der notwendigen Filter, Pumpen und  anderen technischen Komponenten.

UVC Wasserklärer

Darauf sollten Sie achten:

UV Lampen dienen der Klärung von Teichwasser. Grüne Schwebealgen  vermehren sich bei organischer Belastung des Teichwassers unter starker  Sonneneinstrahlung sehr schnell und färben  das Teichwasser grün ein.  Insbesondere im Frühjahr wenn die Temperaturen steigen und die  Sonnenscheindauer zunimmt führt dies zu einer starken und oftmals  unerwünschten Sichtbeeinträchtigung im Gartenteich. UVC-Teichklärer bestrahlen in einem Durchflussreaktor das Teichwasser  mit UVC Strahlung. Die UV-C Strahlung tötet die Schwebealten ab. Die  Algen verklumpen zu größeren Partikeln und lassen sich leicht über die  mechanische Filterung aus dem Wasserkreislauf entfernen. Die Lebensdauer  einer UVC-Glühleuchte beträgt zwischen 7.000 und 10.000 Betriebsstunde.  Wir empfehlen zum Saisonstart, wenn die Wassertemperatur im Teich  ansteigt die Glühleuchte jährlich zu wechseln und dabei das Quarzglas  der UV-Lampe zu reinigen.  Das Durchlaufwasser wird auch von schädlichen Bakterien und  Krankheitskeimen befreit. Die Keimreduzierung hat aber keinen negativen  Effekt auf das Teichklima, da sich Bakterien für den Schadstoffabbau auf  Steinen, Filtermedien etc im gesamten Teichsystem absetzen und dort  vermehren können. Die UV-Lampe kann den Gesamtkeimgehalt des Wassers in  einem gesunden naturnahen Verhältnis aufrecht erhalten.

Das UVC Gerät muss der Teichgröße und dem Wasserdurchsatz angepasst sein. Je qbm Teichwasser empfehlen wir bei Koiteichen 2Watt UVC Leistung

Der Teichinhalt sollte alle 2  3 Stunden einmal durch das UVC-Gerät und    anschließend den Teichfilter geleitet werden.

Um eine gute Klärung des Teiches zu gewährleisten sollte die UV Lampe 24    Stunden pro Tag betrieben werden

UV-Lampe stets druckseitig hinter die Pumpe in den Kreislauf integrieren.    Ggf. kann die UV Lampe im Bypass bei Schwerkraftanlagen) zur Filteranlage    betrieben werden. Bei ausreichender Teichumwälzung kann die UV-Lampe auch im    Rücklaufwasser einer Schwerkraftanlage installiert werden.

Die UV Lampe darf nur bei Pumpenbetrieb eingeschaltet sein. Wird der   Wasserkreislauf unterbrochen ist die UV-Lampe abzuschalten!

Empfehlungstabelle UV-Lampen

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Bedenken Sie immer: Eine UV-Lampe ist nie zu groß. Diese Empfehlungen  sind Grenzwerte. Es ist besser bei der entsprechenden Teichgröße das  nächst stärkere Modell zu wählen oder ein Gerät zusätzlich zumindest in  der Frühjahrszeit in Betrieb zu nehmen.